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Link Artikel Augsburger Allgemeine vom 20. Juli 2013 Autoren lesen für UNICEF

Lesung zu Gunsten von UNICEF - Benefizveranstaltung im Hotel Klostergasthof Thierhaupten 18. Juli 2013, großer Beifall - tolle Performance, Gisa Feldmayer, Andrea Schmied mit Georg Lehmacher als Gastautor - Auf Einladung von Heidi Wurster, Petra Kampa (beide Unicef-Arbeitsgruppe Augsburg) und Inge Riss vom Hotel Klostergasthof. Durch den Abend führte Kurt Idrizovic Inhaber der Buchhandlung Am Obstmarkt in Augsburg.

Link Artikel Lokalmatador.de für Nordbaden - Neckargemünd zur Lesung vom 08.03.2013

Link Artikel  myheimat.de Augsburg vom 14.11.2012 Premierenlesung im Krüggling

Link  Artikel Augsburger Allgemeine vom 30. Oktober 2012

Artikel Augsburger Allgemeine vom 28. November 2012 von Marion Kehlenbach

Artikel Augsburg Journal Ausgabe November 2012

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Artikel myheimat.de Augsburg vom 14.11.2012 von Franz Scherer

 

"22.44 schwindelfrei unterwegs" Friedberger Schriftstellerinnen auf Erfolgskurs

 

 

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22.44 Schwindelfrei unterwegs - über hundert Zuhörer kamen zur Premierenlesung der zur Buchveröffentlichung der Autorinnen Gisa Feldmayer und Andrea Schmied in die Augsburger Werkstatt-Galerie Krüggling am 08.11.2012

  

 

22.44 schwindelfrei unterwegs - Premierenlesung der zur Buchveröffentlichung der Autorinnen Gisa Feldmayer und Andrea Schmied in der Augsburger Werkstatt-Galerie Krüggling am 08.11.2012 - Den Buchtitel als Bild malte Künstlerin Conny Durner (links) als Premeierengeschenk für die Autorinnen Gisa Feldmayer (mitte) und Andrea Schmied (rechts)

Augsburg: Werkstatt-Galerie Krüggling |

Mit durchaus heiterem Interesse verfolgten mehr als hundert Zuhörer in der Augsburger Werkstatt-Galerie Krüggling am 8. November die Buchvorstellung 22.44 schwindelfrei unterwegs.

In gemeinsamer Arbeit haben die Friedberger Schriftstellerinnen Gisa Feldmayer und Andrea Schmied in den vergangenen zwei Jahren ihren Debüt-Roman geschrieben. Mit Humor und Schlagfertigkeit machten die Autorinnen die Lesung aus dem Roman zum genüsslichen Event.

Friedberg, Augsburg und Hamburg sind Schauplätze der Erzählungen, in welchen die Romanfiguren nach Lösungen des Lebensrätsels suchen. Da tauchen schon mal Johannes Heesters, Boris Becker und Marika Rökk auf und tummeln sich in einer Handlung von entwaffnender Offenheit. "Köstlich amüsiert" bei den vorgelesenen Passagen des Buches zeigte sich Friedbergs Bürgermeister Dr. Peter Bergmair. Als Bürgermeister Friedbergs sei er "froh darüber und stolz darauf, dass seine Heimatstadt Friedberg zum Gegenstand der Literatur geworden ist." Sehr erfreut erlebte auch Augsburgs 2. Bürgermeister Hermann Weber die Lesung. "Nichts anderes als eine Gisa Feldmayer in Höchstform" habe er erwartet und auch zu hören und zu sehen bekommen an diesem Abend. Augsburg-Journal-Macher Wolfgang Bublies zeigte sich angetan von der Atmosphäre der Lesung und hatte Spaß an so manchen Passagen der Erzählung.

Die Handlung des Romans ist schnell erzählt - und gerade aus diesem Grund dauerte es auch bei den Zuhörern nicht lange, bis ihnen die charmanten Charaktere des Romans ans Herz gewachsen sind: Valeska Kammermeier, kurz Walli genannt, ist die Hauptfigur des Romans. Am Standesamt sitzen gelassen muss sie mit der Scham, übriggeblieben zu sein, neuen Ängsten und Problemen klar kommen. Sie bezahlt 22.44 und hofft darauf, dass diese Schnapszahlen eine Wende zum Glück bedeuten mögen. Wallis Schicksal und ihre Erfahrungen mit den Mitbewohnern in einer "WG der übrig gebliebenen" wird von den Autorinnen in Episoden mit vielen Szenenwechseln gesponnen.

Nach der Lesung erlebten die Gäste die Autorinnen im Bühnengespräch mit Buchhändler Kurt Idrizovic. Auf die Fragen des Chefs der Augsburger Buchhandlung am Obstmarkt zu den neuen Lebenssituationen während und nach der Buchveröffentlichung gab es mächtig viel Applaus und gute Laune bei den heiteren Antworten zu den Themen Lektorat, Tantieme, Druckfreigabe und Vertragsgrundlagen. Und immer wieder ist beiden Autorinnen die Freude und der Stolz anzumerken, dass aus der Steuerfachangestellten Andrea Schmied und der Verwaltungsangestellten Gisa Feldmayer richtige Autorinnen geworden sind.

Das Leuchten in den Augen der Autorinnen während der Buchsignierungen, die Freude über das Erreichte und noch Kommende machen Laune darauf, einzutauchen in Wallis Welt in einem lesenswerten und unterhaltsamen Roman, der dem Leser oft den Spiegel der eigenen Erkenntnis vorhält. Am Ende, nach allen Kaskaden und Verwicklungen überhaupt nicht hollywoodmäßig, sondern eher "in einer launigen Mischung aus Symbol und Bohème" steht dann eine verschmitzte, augenzwinkernde Walli mit ihrem Spruch: "22.44 -alles wird gut!".

Chapeau!, Gisa Feldmayer und Andrea Schmid! Der große Sprung hinein in die Herzen der Leserinnen und Leser ist geglückt. Und: Nach der letzten Seite ist vor der ersten Seite: Gespannt darf man sein darauf, was die beiden Autorinnen als nächstes Lebensabenteuer zu Papier bringen werden. Gisa Feldmayer sieht das so, wie man eben Gisa Feldmayer kennt: "Jetzt erstmal freuen wir uns über den großen Erfolg von 22.44 - schwindelfrei unterwegs, dann ist Weihnachten mit allem drum und dran und dann", lacht Gisa Feldmayer schelmisch, "dann wollen wir mal sehen ..."

 

Der perfekte Moment“ entsteht: Bei einer Lesung mit Gisa Feldmayer

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Krumbach: Hürbener Wasserschloss |

Viele fragen sich immer wieder, zu allen möglichen Dingen, wann wäre wohl der perfekte Moment. Gisa Feldmayer hat ihn, nicht nur mit ihrem Buchtitel, sondern auch bei der Lesung in Krumbach erwischt. Das Wetter, Mitte Oktober, nicht wirklich berauschend. Die Räumlichkeit, das historische Hürbener Wasserschloss, einfach ideal. Was braucht der perfekte Moment noch mehr?

Krumbacher Literaturherbst

Im Rahmen des Krumbacher Literarturherbstes wurde Viola Scheitter-Wehn auf die schwäbische Autorin aus Friedberg aufmerksam. Über ihren Verlag holte sie Infos und engagierte die Hobby – Buchautorin für eine Lesung nach Krumbach. Ihr Bücherladen, der abc-Büchershop zu klein, nebenan, über die Straße, das wunderschöne historisch – ehrwürdige Hürbener Wasserschloss. Im Vorfeld wurden Termine abgeklärt und der 15. Oktober fix gemacht. „Der perfekte Moment“ heißt das letzte Buch von Gisa Feldmayer, und daraus sollte sie vorlesen. Wie oft bei solchen Lesungen, bei Autoren die über Verlage gebucht werden, weiß man nicht wirklich viel. Wenn sie dann da stehen, entweder es schwappt etwas über oder um. Bei Frau Feldmayer und ihrem Team war sofort klar, das wird eine gute Lesung.

Die Autorin und ihr Buch

Die sehr aufgeschlossene und lebenslustige Autorin hatte Verstärkung dabei. Ihren Mann, der die Technik bediente, und einen Freund, der die Co-Moderation übernahm. Im Team klappt einfach alles besser, und nebst Freundinnen sind auch gleich noch bekannte Gesichter im Saal. Und so durfte es eine sehr „hoimelige“ Lesung werden. Und der erste Eindruck täuschte nicht. Schon die Vormoderation von Herrn Böck war sehr entspannend. Er stellte die Autorin vor, wortgewandt ein Stück weit den Verlauf der Lesung und seine Anwesenheit, vorne, am Autorentisch.
Dann ging es zu dem „perfekten Moment“ über. Eine Geschichte einer Frau, der Mann hat sie von heute auf morgen verlassen. Die Suche nach sich selbst, nach dem wahren Sinn des Lebens, schilderte die Autorin wie sie es im selbigen Moment erleben würde. Und der Zuhörer konnte ihr folgen, konnte sich bildlich in jede Szene versetzten, es so miterleben wie es die Autorin tat.
Die Kunst des Erzählens, ohne jegliche Schauspielschule und Stimmbildung, war perfekt. In diesem Moment war sie diese Hauptfigur ihrer Geschichte. Untermalt und umrahmt mit einer Bilder-Ton-Show, gab es dem ganzen noch ein Stück mehr Flair. Über die Stadt Friedberg, wo die Hauptfigur auch ihren Wohnsitz hatte, die fantasievollen Träume, die ihr des Nachts durch den Kopf gingen. Und nicht zuletzt der Dschungel von Costa Rica, wohin uns der Roman entführte.

Fazit:

Vielleicht hatte der eine oder andere Zuhörer die Augen zeitweise geschlossen, hörte nur auf Gisa Feldmayers Stimme, und war mitten im Geschehen. So stellt man sich einen Roman, eine Erzählung und Geschichte vor. Der Leser muss mitfühlen können, was im „Der perfekte Moment“ der Fall ist. Wer nun diese Geschichte um die Rebekka Josefine Steichbichler in der Lesung versäumt hat, das Buch ist lesenswert, gönnen Sie sich den „Perfekten Moment“ (ISBN: 978-3-7650-9103-2).

Mehr zum Krumbacher Literaturherbst finden Sie auch unter www.luis-walter-skrumbacher.de in den Ausgaben September und Oktober

https://www.myheimat.de/krumbach/kultur/der-perfekte-moment-entsteht-bei-einer-lesung-mit-gisa-feldmayer-d2718642.html